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Vorgeschichte

 

Die Entscheidung zur Rückkehr

 

Bis zum Sommer 2011 lebten wir in Neufahrn im Münchner Norden. Wir - das sind meine Frau Birgit, unsere Tochter Laura und ich - Wolfgang. Ich war beruflich seit 1997 im Münchner Raum und lernte dort auch meine Frau kennen. Es gibt Phasen im Leben, wo man grundlegendes entscheiden muß. Bereits seit ein paar Jahren sah ich die Notwendigkeit der Entscheidung, ob ich wieder in die alte Heimat zurückkehren möchte. Es gab viele Gespräche zwischen meiner Frau und mir und Anfang 2011 entschieden wir uns, nach Albstadt zu ziehen.

 

Die Suche nach einem gebrauchten Haus

 

Wir waren uns einig, daß wir in Albstadt ein eigenes Haus haben möchten. Meine Frau tendierte eher zu einem Reihenhaus - sie wuchs so auf und es war deshalb ihr Ideal - und ich bevorzugte ein freistehendes Haus - das war schon früher mein Traum, als die Stereoanlage nie voll aufgedreht werden konnte.

Einig waren wir uns aber, daß wir ein gerbrauchtes Haus kaufen wollten. Das hatte zwei Gründe:

1. Der Preis. Ein gebrauchtes Haus ist günstiger als ein neues.
2. Wir sind keine Hausbauexperten. Bei einer bestehenden Immobilie entfallen alle Wagnisse eines Neubaus. Man hat das fertige Objekt vor sich und zumindest mit einem Gutachter kann man relativ sicher das Risiko minimieren.

Also machten wir uns auf diversen Immo-Portalen auf die Suche. Ich nahm an, daß wir in zwei bis maximal drei Monaten unser Traumhaus haben. Dazu wäre Voraussetzung gewesen, daß in dieser Zeit das eine, oder andere Objekt interessant gewesen wäre. Es gibt ja nicht immer gleich einen Volltreffer.

So verstrich die Zeit und wir merkten, daß alle zwei bis drei Monate ein interessantes, aber nicht DAS Haus auftauchte. Und das trotz intensiver Suche. So ergaben sich nach einem halben Jahr intensiver Suche gerademal zwei Häuser, die unser Interesse geweckt hatten.

 

Das Haus mit Einliegerwohnung
 

Das erste interessante Objekt war ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung im schönen Eisental in Lautlingen. Es war Baujahr 1981 und uns kam einfach jemand ein paar Tage zuvor. Als wir einen Termin für die Besichtigung ausmachen wollten, war das Haus weg.

 

Der Bungalow
 

Der Bungalow war ein Schwörer-Fertighaus aus 1981. Optisch auf dem Exposee sehr ansprechend und von der Raumaufteilung interessant. Eine vorhandene Unsicherheit war, daß dieser Bungalow nicht vom Eigentümer bewohnt war, sondern mit einer einjährigen Kündigungsfrist vermietet war. Das war schon ein schwerer Nachteil. Dennoch befaßten wir uns mit dem Objekt und forderten vom Hersteller eine Baubeschreibung des Jahres 1981 an, die wir auch bekamen. Zusätzlich suchten wir im Internet nach typischen Fertighausschwächen und Problemen aus dieser Zeit. Schnell kamen wir auf Holzschutzmittel und ähnliches. Die damals typischen Holzschutzmittel wurden auch bei diesem Objekt eingesetzt, allerdings war in dieser Zeit ein Umbruch. Die hochproblematischen Mixturen waren damals schon ca. 1-2 Jahre abgeändert, aber so ganz sicher fühlten wir uns trotzdem nicht dabei. Wir starteten eine Suche nach der eingesetzten Rezeptur, aber wir bekamen keine Garantie bezüglich der Unbedenklichkeit. Also blieb als letzte Möglichkeit eine Schadstoffmessung, die wir in Betracht zogen. Letzten Endes liesen wir dann wegen weiterer Umstände schweren Herzens von dem Objekt ab.

 

Inbetrachtziehung eines Neubaus
 

So rückte der Umzug im Sommmer immer näher, ohne daß wir ein Haus in Aussicht hatten. So schauten wir gezwungenermaßen auch nach projektierten Häusern oder Neubauvorschlägen in den Portalen um. Preislich war das natürlich eine andere Liga. Wollten wir bisher maximal 200T€ für ein Haus mit Grundstück ausgeben, so war das der Bereich, wo man bei einem Neubau nur das Haus ohne Grundstück, ohne Anschlüsse usw. bekommt. Mit Grundstück, Garagen, Anschlüssen, Baunebenkosten sind es 300T€ aufwärts, wo es losgeht, Und dann darf man auch noch Eigenleistungen auf sich nehmen.
So beginnt man dann mit der Kontaktaufnahme zu Bauträgern und macht dann einen Termin aus. Nach ein paar Sitzungen nimmt das eigene Haus etwas konkretere Formen an und so haben wir uns immer mehr mit dem Gedanken vertraut gemacht, trotz des Mehrpreises zu bauen.

 

Entscheidung für den Neubau

 

So vergingen noch ein paar Wochen, wo wir parallel den Gebrauchtimmobilienmarkt verfolgten und mit zwei Bauträgern unsere Ideen durchsprachen. Ende August 2011 war es dann klar: Wir werden bauen.