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Planung  - Themen

 

Bei der Planung eines Bauvorhabens gibt es die verschiedensten Dinge zu berücksichigen. Hier sind die Dinge zusammengefaßt, die wir bei der Planung auch gerne zur Hand gehabt hätten. Die Liste hier soll helfen auf Probleme und Sachverhalte im Vorfeld schon zu erkennen, um den Umgang mit ihnen leichter zu machen...

 

Fehlt Ihnen hier ein Punkt? Einfach eine Mail senden und ich füge ihn ein.

 

Wir wollen an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, daß rechtliche Dinge nur aus unserer laienhaften Sichtweise

ohne Anspruch auf Richtigkeit oder Gültigkeit beschrieben sind und eine professionelle rechtliche Beratung nicht ersetzen.

 

Auto: Die Anschaffung einer “Baukarre” sollten Sie in´s Auge fassen, wenn Sie an ihrem Bau Eigenleistungen einbringen wollen. Jeder eingeladene Zement- Gips- Mörtelsack bläßt beim hinlegen seinen Inhalt heraus. Der Transport von Baudielen, Brettern, Putzprofilen usw. hinterläßt Spuren auf die Dauer - auch wenn Sie noch so aufpassen. Der nicht vorhandene, übertriebene Aufpaßzwang bei einem alten Auto macht einem das Leben auch leichter. Nach dem Bau können Sie die “Baukarre” ja weiterveräußern. Wir haben unseren 16 jahre alten Passat für diese Zwecke verwendet und haben das nicht bereut. Seit wir 2015 eine Anhängerkupplung nachgerüstet haben, werden auch die Bauschuttfahrten nicht mehr mit unserem “Sonntagsauto” - einem Toyota RAV4 - gemacht. Besonders wenn bei Regentagen mit dem RAV zum Verwerter auf den Hof gefahren werden mußte, wollte man nach dem Ausladen gar nicht mehr in´s Auto wieder einsteigen, weil an den Schuhen Morast pappte.

 

Auswahl Bauunternehmer: Das ist ein schwieriges Thema. Zunächst einmal stand für uns die Frage, ob wir mit einem bundesweit agierenden Hausanbieter, oder mit einem lokalen Bauunternehmen unser Haus bauen wollten. Letztendlich entschieden wir uns für ein lokales Bauunternehmen, da es uns ein besseres Gefühl gab zu wissen, bei einem Problemfall zum Bauunternehmen im übernächsten Ort fahren zu können, als nur bei einer Telefon-Hotline anfufen zu können. Das soll jetzt aber keine Empfehlung für Sie sein. Egal, ob mit lokalem, oder Überregionalem Bauunternehmen - man kann heutzutage durch das Internet - z.B. Bautagebücher - schon herausbekommen, ob bei einem Bauunternehmen es eher gut, oder eher schlecht läuft. Allerdings sollte man möglichst nicht von einzelnen Bewertungen etwas schlußfolgern, sondern von mehreren Berichten die Tendenz zu erkennen.

 

Wenn Sie ein Bauunternehmen gefunden haben, das eher positiv bewertet wird, so heißt das noch nicht, daß das auch für Ihr Bauvorhaben so sein wird. Da wir in einem Neubauviertel gebaut haben, konnnten wir einige Hausbauprojekte gut mitverfolgen. So sahen wir, daß zwei Häuser von der gleichen Baufirma gleichzeitig mit zwei “Bautrupps” und Kapo´s erstellt wurden. Die Qualität des Rohbaus beider Häuser war unterschiedlich: Ein Haus hatte eine “normale” Qualität: Man sah z.B. bei den gesetzten Mauerseinen Manchmal einen Spalt, die Fensterlaibungen waren nicht ganz perfekt, aber alles in allem eine akzeptable Ausführung. Der zweite Bau besaß eine auffallende Qualität: Die Steine waren akurat und praktisch ohne Spalte gesetzt, die Fensterlaibungen perfekt gerade. Man sieht also, selbst innerhalb eines Bauunternehmens gibt es erkennbare Unterschiede in der Qualität der Bauausführung. Es dürfte allerdings schwierig sein, diesen “Präzissionsbautrupp” zu lokalisieren und das Bauunternehmen diesen zum Einsatz beim Bau Ihres Hauses bringen zu können.

 

Davon abgesehen werden die weiteren Gewerke (Fenster, Estrich, Putz, Installation ...) von Bauunternehmen in der Regel ja nicht selbst ausgeführt, sondern an andere Fachbetriebe vergeben. So wird in der Regel ein Bauunternehmen nicht nur ein Stukateurbetrieb für den Putz einsetzen, sondern mehrere. Wenn sie also den toll strukturierten Außenputz eines Hauses bewundern bringt es nichts, wenn Sie wissen, daß das Bauunternehmen xy das Haus “gebaut” hat, sondern Sie müßten den ausführenden Betrieb des Gewerk “Außenputz” herausfinden und dafür sorgen, daß diese Firma auch bei Ihnen dieses Gewerk ausführt.

 

Baunebenkosten: Die Baunebenkosten sind ein beachtlich großer Posten und trotzdem wird dieser bei der Planung am ehesten vernachlässigt. Man denkt an Haus und Grund - aber Hausanschlüsse, Mauern, Arbeitsraumverfüllung und Co. werden eher pauschal und zu niedrig angesetzt. Bei uns traten folgende Baunebenkosten auf:

 

Baugenehmigung, Prüfung Statik (wg. Erdbebengebiet), Vermessung, Hausanschlüsse (Strom, Telefon, Wasser, Gas), Straßenbaukosten bzgl. Hausanschlüssen, Arbeitsraum mit Schotter o.ä. verfüllen und verdichten, Außenanlagen anlegen.  Der eine, oder andere Punkt entfällt vielleicht bei Ihnen, dafür können andere hinzukommen. Einen Überblick können Sie auch in unserer Kostenplanung erhalten.

 

Bauplatzauswahl: Man sollte natürlich dort bauen, wo es einem am besten gefällt. Die Attraktivität eines Bauplatzes drückt sich aber auch in seinem Quadratmeterpreis aus. Von vorne herein zu klären wäre zum Beispiel, wie die Anbindung an eventuell genutzter öffentlichen Verkehrsmitteln ausssieht. Wenn Sie ein junges Ehepaar mit Kindern sind, wie kommen ihre Kinder später in die Schule. Wie weit ist die nächste Realschule oder ein Gymnasium entfernt?

 

Auch das Gelände hat einen starken Einfuß auf das spätere Wohlgefühl. Finden Sie ebene Bauplätze langweilig, wollen Sie lieber an einem Hang mit toller Aussicht bauen? Wenn Sie dann aber nicht nur im Haus leben wollen, sonder auf einen Rasen oder große Terrasse wert legen, dann müssen Sie aber viel Geld für die benötigten Stützmauern mit einkalkulieren.

 

Es schadet auch nicht auf dem potentiellen Bauplatz auf den anfallenden Lärm zu achten, oder ob es hier windiger ist, wie anderswo. Bei einem Neubaugebiet muß Ihnen auch klar sein, daß nachdem Sie Ihren Bau beendet haben, die Bauaktivitäten rund um Sie herum noch Jahre weitergehen werden. Das ist etwas anderes, als wenn Sie einen einzelnen Bauplatz in einer Gegend ohne Neubauaktivitäten erwerben.

 

Bausteinauswahl: Bei der Bausteinauswahl gibt es die reinsten Glaubenskriege. Ich bin der Meinung, es ist vollkommen egal, mit welchem Baustein man baut. Wichtig ist, daß man ordentlich baut und kein - oder möglichst wenig - Baumurks produziert. Im Falle einer monolithischer Bauweise - also ohne WDVS - sollte im Jahr 2015 ein 36-er Stein mit Lambda 0,09 der Grenzwert darstellen. Dicker und/oder kleineres Lambda ist ok.

 

Ein Massivhaus kann man mit verschiedenen Bausteinen bauen. Es gibt (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

 

1. Poroton - das ist der bekannte Ziegel

2. Kalksandstein

3. Liapor

4. YTONG - ein Synonym für Gasbetonsteine

 

Welcher Baustein am besten ist - darüber gibt es wohl echte Glaubenskriege.

 

Als Vor- und Nachteile sind aus meiner laienhaften, unvollständigen Sicht zu nennen:

 

Poroton:

+ rein subjektiv: Der Ziegel ist der klassische Baustein schlechthin

+ eher bessere Schalldämmung

- kein homogener Baustein in allen drei Koordinatenachsen. Sprich: Es gibt Kanäle in vertikaler Richtung, was beim Bauen berücksichtigt werden muß --> Murksanfälliger

 

Diesen Stein gibt es in verschiedenen Wärmeleitklassen. Z.B. T10 heißt Lambda = 0,10 W/(m*K), T8 heißt Lambda = 0,08 W/(m*K) und in ungefüllten, oder mit Dämmstoffen gefüllten Varianten.

 

Kalksandstein:

+ gute Schalldämmung

- schlechde Dämmwerte (Lambda ca. 1! --> WDVS notwendig, ungeeignet für monolithische Bauweise.

 

Liapor:

bisher noch unbewertet

 

YTONG:

+ homogener Baustein mit gleichen Eigenschaften in allen drei Koordinatenrichtungen

+ Einfache Verarbeitung --> Murksunanfälliger

- eher schlechte Schalldämmung

 

Diesen Stein gibt es auch in verschiedenen Dämmklassen. “Standard” ist aktuell Lambda 0,1 oder 0,09. Seit 2008 gibt es den 0,08er Stein in der gleichen Festigkeitsklasse. In einer schwächeren Festigkeitsklasse gibt es auch noch einen 0,07er Stein und sogar einen 0,06er Stein. Da wir in einem Erdbebengebiet bauen, ist der beste Stein für uns jedoch der 0,08er gewesen.

 

Unsere Wahl fiel auf den YTONG mit Lambda 0,08 W/(m*K). Von den Eigenschaften gefällt uns der Stein und unsere Baufirma baut auch alle Häuser mit diesem. Daher wollten wir auch keinen “Systemwechsel”, wenn die Erfahrung mit anderen Steinen vielleicht nicht so groß ist.

 

Bauweise (Massiv, Fertig): Ob Massivbau, oder Fertigbauweise, daran scheiden sich auch die Geister. Von der Zeit her ist es egal. Vom Planungsstart aus wird das “Fertighaus” nicht schneller stehen, als das Haus mit Massivbauwänden mit modernen Plansteinen, die nur noch geklebt werden.

 

Grundlegend kann man die Bauweise in folgende Kategorien unterscheiden:

 

1. Massivbau-Häuser

    a) monolithisch

    b) mit WDVS

2. Fertighäser in Holzständerbauweise

 

Zu 1a Massivbau-monolithisch:

Dabei besteht die Außenwand aus einem Baustein ohne zusätzliche weitere Dämmung. Um damit energiesparend bauen zu können, muß so ein Stein entsprechend dick sein und eine geringe Wärmeleitfähigkeit Lambda besitzen.  Als meinen Mindest-Richtwert würde ich heute Ende 2011 eine Dicke von 36,5cm und ein Lambda von 0.09 W/(m*K). Damit ergibt sich ein U-Wert von 0,24 W/(qm*K). Das ist aber mein persönlicher Richtwert. Andere haben da ganz andere Vorstellungen.

 

Zu 1b Massivbau mit WDVS (Wärme-Dämm-Verbund-System)

Hier ist die Philosophie folgende: Die Dämmung wird durch das außen am Mauerwerk angebrachte Material erreicht. Typischerweise ist das Polystyrol (Styropor, EPS). Die massive Außenwand selbst besteht aus einem dünneren (ca. 17-20 cm) Baustein, bei dem es jetzt nicht so auf die Wärmeleitfähigkeit ankommt. Dieser kann jetzt eher schwer sein, damit die Wärme besser leiten, aber den Schall dafür schlechter.

 

Zu 2 Fertighäuser in Holzständerbauweise

Im Prinzip bestehen diese Hauswände außen und innen aus Holzplatten und dazwischen kann z.B. 30cm Dämmaterial sein. Damit sind wohl am einfachsten hohe Dämmwerte zu erreichen. Aber klopfen Sie an so einem Haus an die Wand. Das hört sich schon etwas hohl an.

 

Wir sind beim monolithischen Massivbau gelandet. Warum? Dafür gibt es mehrere Gründe:

 

1. Weil wir rein aus einem Gefühl heraus ein Haus aus Steinen haben wollte. Wir wollten kein hohles Haus, wenn man an die Wände klopft.

2. Weil wir mit einem Bauunternehmen aus unserer Gegend bauen wollten und den, den wir ausgewählt haben, baut eban massiv.

3. Wir haben im Vorfeld auch gebrauchte Häuser angeschaut. Dabei war auch ein Fertighaus, das ca. 50 Jahre alt war und schon einige Jahre einen Renovierungsstau gehabt hatte. Es waren diverse Durchfaulungen zu sehen, wo der Putz schadhaft war. Der Angebotspreis entsprach eigentlich nur noch dem Grundstückswert - das Haus gabs also umsonst dazu. Wir vermuten, daß ein älteres, ebenfalls vernachlässigtes Massivbauhaus aber nicht solche ausgeprägte Schadensausmaße besessen hätte. Das war mit ein Grund, uns für ein Massivhaus zu entscheiden.

 

 

Bauen mit Architekt oder GU: Beim Bauen mit einem GU (Generalunternehmer) überlassen Sie die ganze Organisation demselbigen, der praktisch den ganzen Bau für Sie abwickelt und Sie sich praktisch um nichts kümmern müssen. Beim Bauen auf der anderen Seite mit dem Architekten, macht dieser zunächst mal den Entwurf des Bauwerkes. Aber damit ist noch kein Haus gebaut. Wer organisiert die ganzen Gewerke (Fundament, Rohbau, Dach, Dämmung, Estrich, Fenster, Türen, Heizung, Außenputz, Innenputz, Maler, Bauleitung ...) ? Das können Sie als Bauherr, das wird aber die meisten deutlich überfordern. Sie brauchen also jemand, der die Bauleitung übernimmt und Gewerke organisiert. Dieses kann zentral der Architekt mit einem Bauleiter für Sie übernehmen. Dann ist es aber nicht unwichtig, ob der Architekt damit Erfahrung hat, oder ob Sie damit zum Experimentierfeld werden.

 

Dachspitz Treppe: Ob man den Dachspitz als Stauraum nutzen möchte, oder nicht. Wir empfehlen für Kontrollsichtungen eine Treppe in den Dachboden. Ein vorhandenes Problem kann sich dort sonst über Jahre hinweg unbemerkt zum Megaproblem auswachsen. Die Ausführung der Dachtreppe ist aber selbst ein kritischer Punkt, wie Sie hier auf unserer Bautagebuchseite nachlesen können.

 

Bodengutachten: Ein Bodengutachten kann z.B. die Notwendigkeit einer “weißen Wanne” - also einem Wasserundurchlässigem Beton - aufzeigen und so ein Baudesaster mit einem dauerfeuchtem Keller und Wassereinbrüchen vermeiden. Wie aber alles auf der Welt ist so ein Bodengutachten nicht umsonst und kostet ca. 1000€. Wir standen auch vor der Entscheidung, ob wir solch ein Gutachten in Auftrag geben sollten. Die Häuser links und rechts von unserem Grundstück waren jedoch schon im Rohbau und dort sind keine die Bebauung erschwerenden Umstände aufgetreten. Dies galt auch für das ganze Neubaugebiet. Unsere Baufirma hat daher auch das Kosten-Nutzen-Verhältnis eines solchen Gutachtens in unserem Fall als eher ungünstig bewertet und wir haben daher darauf verzichtet. Später beim Bau ergaben sich auch keine Probleme und daher war die Entscheidung richtig. Wer aber Zweifel hat bezüglich der örtlichen Gegebenheiten, der sollte ein Bodengutachten in Betracht ziehen, weil die Folgekosten deutlich höher sein könnten.

Bodengutachten gibt es nicht nur bezüglich der physischen Qualität des Baugrundes, sondern auch für die Analyse chemischer Belastungen.

 

Dokumentation Gewerke: Damit sind Sie gefordert. Sie fotografieren von Anfang an möglichst soviel vom Baufortschritt wie Sie nur können. Auch wenn Sie sich gegenüber den Arbeitern lächerlich vorkommen, empfehle ich Ihnen dieses trotzdem zu tun. Denn der Moment kommt, daß Sie etwas nachschauen wollen, wie etwas ausgeführt wurde. Beispiel: Bei uns im Bad mußte der Estrich für den Badewanneneinbau teilweise weiter entfernt werden, weil die vorgesehene Aussparung im Estrich für die gewollte Ausführung  zu klein war. Doch inzwischen war der Estrich verlegt und wo verlaufen die Heizschlangen? Nur durch die beim Bau gemachten Bilder war zu klären, wo die Heizschlangen verliefen und die Aussparung im  Estrich konnte ohne Schaden  vergrößert werden.

Oder bei unserer Problematik mit der Dampfsperre: Die Dampfsperre war ohne Überlappung verlegt, hatte an den Verklebungen Verwerfungen und sich deshalb gelöst, so daß Feuchte Luft in die Dämmung eindringen konnte. Die Problemstellen im Kehlbalkenbereich waren relativ gut zugänglich und konnten so gut geprüft und überarbeitet werden. Aber Die große Frage war, wie die Dampfsperre im unteren Bereich der Dachschräge verlegt war - ein Bereich der nur mit massivem Arbeitsaufwand hätte wieder zugänglich gemacht werden können. Anhand der Bilder, die wir während der Dämmarbeiten gemacht hatten, konnten wir nachträglich sehen, daß die Folienstöße der Dampfsperre in diesem Bereich glücklicherweise überlappend ausgeführt war und ein Verklebungsproblem weniger Auswirkung hätte. Das läßt einen dann schon ruhiger schlafen, als wenn einen ständig die Frage quält, ob es dort vielleicht schon vor sich hingammelt. Also: Dokumentieren Sie so viel wie möglich und jede Ecke und jede Stelle des Hauses.

 

Eigenleistung: Mit der Eigenleistung wollen die Bauherren das ohnehin strapazierte Budget etwas entlasten. Typische Gewerke sind Malerarbeiten, Bodenbeläge und Fliesarbeiten. Bei der Planung hatten wir auch diese Gewerke nachgefragt und haben dafür den Betrag von ca. 15 000€ genannt bekommen. Grob geschätzt war davon die Hälfte für das Material und die Hälfte für Arbeitszeit zu veranschlagen. Wenn man die Arbeiten selber macht, kann man in unserem Fall also ca. 7500€ sparen. Je nach Geschick und Kraft kann man auch Gewerke wie den Trockenbau  oder die Dämmung überlegen selbst zu machen. Dadurch sind weitere Einsparungen möglich. Allerdings muß man auch die Werkzeuge berücksichtigen, die man zusätzlich kaufen muß, die erforderlichen körperliche Kraft und die Gewährleistung für das erbrachte Gewerk. Bezüglich der erforderlichen körperlichen Kraft hätte ich zum Beispiel mit meiner Frau nicht schwere Rigiplplatten an die Dachschräge montieren wollen. Und bei der Dämmung mit der notwendigen Luftdichtheit stellt sich dann später bei Mängeln die Frage, wer den Fehler gemacht hat. Sind es die Gewerke, die man selbst gemacht hat oder damit verwandte Gewerke, die beauftragte Fachfirmen ausgeführt haben. Wenn es ums Geld geht, wird die Baufirma eher den Mangel beim selbst ausgeführten Gewerk suchen. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, das Gewerk Dämmung nicht selbst auszuführen. Heute - mit der gemachten Erfahrung (siehe Seite Probleme) würden wir die Dämmung selbst ausführen und wüßten auch, daß es 100%ig korrekt ausgeführt ist.

 

Einsparpotentiale: Natürlich will man ein tolles Haus und für den Bau so wenig wie nötig ausgeben. Das ist oft ein Zielkonflikt aber es gibt auch Punkte, die man mit richtiger Planung Geld einsparen kann.

 

Hausanschlüsse: Die Lage des Hauses hat Einfluß auf die notwendigen Anschlußarbeiten an die Versorgungs- und Abwasserleitungen. Wenn sonst nichts dagegenspricht, rücken Sie ihr Haus so nah wie möglich an diese Anschlüsse heran.

 

Fenster: Die großen Fensterflächen gehören aus Energiespargründen nach Süden ausgerichtet. Nach Norden sollten die Fensterflächen eher gering ausfallen.

 

Außenwände: Diese sollten ohne Erker und ohne unnötige Winkel ausgeführt werden.

 

Installation: Die Räume mit Wasseranschluß sollten möglichst übereinander liegen, um den Installationsaufwand gering zu halten.

 

Dachfenster statt Dachgaube.

 

Große freitragende Deckenabschnitte benötigen mehr Baustahl.

 

Nicht gespart werden sollte nach unserer Überzeugung an einer guten Wärmedämmung. Hier würde einmalig ein Betrag eingespart, der langfristig und andauernd dann höhere Energiekosten zur Folge hätte.

 

Externe Kompetenz: Als normaler, unbedarfter Bauherr ist man in vielen Fällen nicht einmal ansatzweise in der Lage zu beurteilen, ob eine Ausführung fachgerecht ist, oder nicht. Obwohl wir uns sehr intensiv mit Büchern und Internet versuchten schlau zu machen, sind wir heute mit einem gewissen Abstand zur Baufertigstellung deutlich kompetenter als während des Baues. Und trotzdem ist dieses Wissen löchrig. Eine Ausbildung, oder gar Studium kann man halt nicht mit etwas Nachlernen aufholen. Man kann Kompetenz baubegleitend oder punktuell dazu kaufen. Wir haben das letztere bei den Rissen in der Bodenplatte gemacht. Allerdings hat man keine Gewähr, daß wenn die Baufirma schon nichts taugt, daß die dazugekaufte Fachkompetenz besser ist. Wie oft im Leben gibt es keine Garantie, daß nichts schiefgehen kann. Auch die Baufirma kann etwas “beleidigt” reagieren, wenn man mit externer Kompetenz die ihrige in Frage stellt. Als Tip: Man kann die externe Baukontrolle am besten argumentativ einbringen, in dem man die eigene Beurteilungsfähigkeit als nicht vorhanden gegenüber der Baufirma bezeichnet. Damit wäre die Unterstellung, man mißtraue der Baufirma, entkräftet.

 

Finanzierung: Als Richtgröße für das Eigenkapital gelten mindestens 20 - 30%.

 

Grunderwerbsteuer: Außer daß die Grunderwerbsteuer durch den geldhungrigen Staat - genauer gesagt die geldhungrigen Bundesländer - in letzter Zeit zum Teil deutlich gestiegen ist, müssen Sie sich eines Umstandes gegenüber dem Finanzamt ganz klar sein: Das Finanzamt erhebt die Grundsteuer auf das Grundstück mit dem dazugehörigen Bauwerk! Wenn man z.B. 5% Grundsteuer bezahlen muß, ist es ein Unterschied, ob man diese nur für das Grundstück (Bsp. Grundstück 50 000€ -> 2500€ Grundsteuer) oder für Grund und Haus bezahlt (Bsp. Grundstück mit Haus 400 000€ -> 20 000€!).

Voraussetzung, daß man nur für das Grundstück die Grunderwerbsteuer bezahlen muß ist, daß beim Grundstückerwerb kein Hausbauvertrag damit verknüpft ist. Man muß das Grundstück zuerst alleine erwerben und erst danach einen Hausbau mit einer Firma angehen. Bietet eine Baufirma ein Haus mit Grundstück an, dann ist die Grunderwerbsteuer auf beides zu entrichten. Bei uns stand im Kaufvertrag des Grundstückes folgende Sätze:

 

“Der Erwerber ist von Seiten der Stadt nicht an einen Bauträger oder eine bestimmte Baufirma gebunden. Das Grundstück ist nach der hierfür maßgeblichen Satzung noch nicht ortsüblich voll erschlossen. Die Stadt Albstadt hat den Vertragsgegenstand keinem Dritten zur Verwertung in die Hand gegeben und/oder zur Beplanung überlassen. Seitens der Stadt Albstadt wurde keinem Dritten gestattet für den Vertragsgegenstand zu werben.”

 

Mit diesem Abschnitt soll ausgedrückt werden, daß von der Stadt nur ein Grundstück ohne jegliche Vorplanung einer Bebauung veräußert wurde und somit auch nur für dieses die Grunderwerbsteuer anfällig ist.

 

GU: GeneralUnternehmer. Eine Baufirma, die den kompletten Hausbau abwickelt und dabei auch einzelne Gewerke ausführt.

 

GÜ: GeneralÜbernehmer: Eine “Nicht-Baufirma”, die den gesammten Hausbau abwickelt und dabei kein Gewerk selbst ausführt.

 

Hausgang (offen, geschlossen): Ein offener Hausaufgang vermittelt eine Weiträumigkeit. Wir haben eher ein kleines Haus und haben deswegen dies Variante bevorzugt. Der Nachteil: Der Lärm wird auch viel leichter im Haus verteilt und kann dann stören. Bei einem Haus mit einer großen Familie würde ich eher zu einem geschlossenen Hausaufgang raten.

 

Heizung:

 

Keller: Soll man mit oder ohne Keller bauen? Wenn Sie ohne Keller bauen und “nur” ein Technikraum als Stauraum nutzen können, dann müssen Sie schon sehr dafür geschaffen sein. Denn im eigenen Haus sammelt gerne sich vieles an, wo man dann rigoros durchgreifen muß, weil einfach der Stauraum fehlt. Wo gehen Sie hin, wenn Sie etwas bohren müssen, wenn Sie mit stinkender Farbe hantieren, oder das angestrichene trocknen muß. Zudem ist eine Bodenplatte ohne Keller durch die Ausführung und nötige Dämmung teurer als die Ausführung mit Keller. Wenn Sie den Keller entfallen lassen möchten, dann überlegen Sie die Garage größer ausführen zu lassen, was aber auch mit Zusatzkosten verbunden ist. Wir empfehlen den Bau mit Keller.

 

KWL: Die kontrollierte Wohnraumlüftung ist ein Punkt an dem sich die Geister scheiden. Es gibt zentrale und dezentrale Lüftungsanlagen. Bei der zentralen steht eine große Kontroll und Lüftungseinheit im Keller oder Technikraum. Alle Räume sind mit Rohren mit dieser zentralen Einheit verbunden. Daher müssen diese Rohre im Rohbau verlegt werden und sind nachher nicht mehr zugänglich. Die Frage, die sich uns hier aufdrängt, was ist, wenn sich in diesen Rohren - warum auch immer - einmal ein “Gammel” oder gar Schimmel gebildet hat. Wir haben solche Dinge eher gerne Zugänglich und kontrollierbar.

Bei der dezentralen KWL gibt es keine zentrale Einheit. Es gibt in den Räumen dezentrale Einheiten, die für den Luftaustausch zuständig sind. Räume können über Gänge oder Koppelungsrohre in der Wand verbunden sein, so daß nicht in jedem Raum eine Lüftungseinheit vorhanden sein muß. Die Lüftungseinheiten verschwinden im Mauerwerk und haben eine Rohrform. Bei der dezentralen Variante kann man im Internet teilweise von einer Lärmproblematik lesen. Denn anders als bei der zentralen Variante, sind bei der dezentralen die Lüftermotoren in den Wänden näher am Ohr verbaut.

 

Wenn eine KWL, so sollte sie mit Wärmerückgewinnung sein, damit man die Energie der warmen, hinausströmenden Luft nicht im Freien verpuffen läßt.

 

Finanziell lohnen tut sich eine KWL nicht. Es wird von den Besitzern die immer vorhandene hohe Qualität/Frische der Wohnraumluft angeführt. Kann sein, kann aber auch sein, daß wer 10T€ oder mehr für eine KWL ausgegeben hat, diese gute Luft auch riechen will.

 

Wir haben keine KWL und müssen das Haus meistens mind. einmal pro Tag lüften. Um die Luftfeuchtigkeit im Blick zu haben, haben wir in fast allen Räumen Hygrometer.

 

Lärmschutz: Beim Thema Lärmschutz sind zwei Bereiche zu unterscheiden:

 

1. Lärmschutz mit Lärmquelle außerhalb des Haußes.

2. Lärmschutz mit Lärmquelle innerhalb des Hauses.

 

Zu 1. Prinzipiell läßt sich sagen, daß bei den Mauersteinen die schweren Varianten besser den Lärm dämmen, als die leichten. In diversen Foren können Sie dazu auch Glaubenskriege zu diesem Thema verfolgen. Wenn Sie an einer “normalen” Straße bauen, und Sie nicht aus bestimmten Gründen besonders auf dieses Thema achten müssen, dann würde ich auch dazu nicht allzuviel Zeit investieren. Wir haben mit einem leichten, Porenbetonstein gebaut und wir haben kein Problem mit dem Lärm von außen. Wir wohnen allerdings auch in einem Neubaugebiet mit 30er Zone und nicht direkt an der Autobahn. Wenn aber Lärmschutz für Sie ein relevantes Thema ist, dann muß auch das Gesamtkonzept optimiert werden. Dazu gehört dann auch Optimierung bezüglich Fensterauswahl, Raumaufteilung, Außenanlagen usw.

 

Zu 2. Auch beim Thema Lärmschutz im Haus gilt, daß schwere Massivwände eher Lärmschutz garantieren. Wir haben zum Beispiel im OG Wände aus 10cm Gipsdielen, die eher weniger Lärmschutz bieten und hatten folgendes Vorkommnis: An einem Abend beschwerte sich unsere Tochter im OG, daß unser “Fernseher-Lärm” im EG sie nicht schlafen ließe, obwohl es normale Lautstärke war. Natürlich kamen da dann Gedanken, ob er Wandaufbau im OG doch so lärmdurchlässig sei. Deshalb beschäftigte ich mich mit der Problematik und machten diverse Versuche dazu. Ergebnis: Der Lärm drang ins Kinderzimmer nicht über unsere Gipsdielenwände ein. Der offene Hausgang führt ohne weitere Türe an die Kinderzimmertüre und führt die Geräusche gut nach oben. Am Kinderzimmer kamen die Geräusche dann über die Türe herein. Das war so eindeutig, daß man das ganze mit dem Ohr lokalisieren konnte. Dickere Wände hätten hier gar nichts gebracht - der Gang und die Türe sind der Weg für den Schall. Durch einen geschlossenen Hausgang, oder eine zusätzliche Türe erreicht man hier wesentlich mehr, als durch eine andere Bausteinwahl. Auch schallschluckende Elemente, Wand- und Bodenbeläge können die Situation verbessern.

 

Sachverständiger: s. externe Kompetenz

 

Treppe (Bauart): Bei den Treppen gibt es Stahl- Holz- und Betonkonstruktionen. Eine Treppe in Form einer Stahlkonstruktion drängt sich optisch nicht auf, man kann zwischen den Treppenstufen durchsehen und der Raum wird so nicht eingeengt. Auf der anderen Seite gibt es Betontreppen, die selbst sehr schwer und massiv sind und keinen Durchblick erlauben. Besonders bei kleineren Häusern ist da die Stahlkonstruktion im Vorteil.

Beim Thema Lärm ist jedoch die massive Betontreppe im Vorteil. Durch das hohe Eigengewicht entsteht beim Darauflaufen keine hohe Lärmentwicklung. Eine Stahltreppe ist ein schwingungsfähiges Gebilde, das beim Darauflaufen die Schwingungen an Luft und an den Verankerungspunkten an die Wände überträgt und zum Teil eine deutliche Geräuschentwicklung produziert, obwohl man ganz normal darauf geht.

Die Stahltreppe bietet optische Vorteile, hat jedoch akustische Nachteile. Bei der Betontreppe ist es umgekehrt.

 

Wärmebrücken/Kältebrücken: Der Begriff Kältebrücke trifft das Problem eigentlich besser: Eine Stelle im Bauwerk, wo Wärme bzw. Kälte gut weitergeleitet wird. Dieses wird zum Problem, wenn eine solche Kältebrücke im Haus das kalte “Draußen” mit dem warmen Innenraum verbindet. Denn dann wird im Winter zumindest Wärmeenergie nach außen abgeleitet. Im schlimmeren Fall wird aber nicht nur Energie vergeudet: Die Kalte Stelle der Wärmebrücke im Haus kann zum Feuchtigkeitsproblem bzw. Schimmelproblem werden, weil sich an der kalten Fläche die Feuchtigkeit aus der Raumluft niederschlägt.

 

Wo können Wärmebrücken/Kältebrücken auftauchen:

 

Balkon: Wie ist der Betonbalkon thermisch von dem Haus abgekoppelt? Wenn er nur an das Haus mit Stahlbeton ausgeführt wurde und keine thermische Abkoppelung stattgefunden hat, dann bildet der Balkon im Winter eine große Kühlrippe, die die Wärme aus dem Gebäude zieht.

 

Stützen, die die Dämmschicht durchbrechen: Sind solche Stützen aus Metall so wie hier, dann haben Sie nicht nur den Energieverlust, sondern auch ein Feuchtigkeitsproblem. Besser: Durchdringungen durch die Dämmung immer mit Wärmeisolatoren ausführen.

 

Also: Ganz klarer Fall: Verlangen Sie eine Planung, wo Wärmebrücken nach Möglichkeit vermieden werden. Das verlangt manchmal eine etwas aufwendigere Ausführung, aber das ist es wert. Wenn der Planer dieses oder ähnliche Themen nicht ernst nimmt, dann fragt es sich, ob der richtige Planer hier am Werk ist.

 

Wärmepumpe: Die Wärmepumpe ist ein komplexes Thema, dem auf diesem Bautagebuch auch ein extra Bereich gewidmet ist. Vom Prinzip her eine sehr elegante Sache: Man nutzt die Wärmeenergie der Außenluft, um damit zu heizen. Wir haben uns für diese Heizungsart entschieden, müssen aber auch darauf hinweisen, daß eine Wärmepumpe ein hochtechnisches, komplexes Gebilde ist, wo Heizungsbauer und Techniker schnell an ihre Grenzen kommen können und Sie dann ein unwirtschaftliche Heizung, die viel Geld verbraucht und scheinbar niemand versteht im Keller stehen haben. Bei der Anschaffungsentscheidung waren wir noch der Meinung, daß so eine Wärmepumpe einfach eine Heizung ist, die man installieren läßt und die dann problemlos vor sich hinläuft, bis wir dann schnell merkten, daß dies nicht so ist. Wir haben selbst erfahren müssen, daß unsere Wärmepumpe mit unsinnigen Parameter- und Heizkreiseinstellungen in Betrieb genommen wurde und dadurch ein völlig unzufriedenstellendes Betriebsverhalten hatte. Öl-, Holz-, oder Gasheizung gibt es schon “ewig” und sind in der Funktionsweise leichter zu verstehen als eine Wärmepumpe. Ich will es mal so ausdrücken: Mit einer Wärmepumpe sind Sie auf einen kompetenten Heizungsbauer bzw. Kältetechniker angewiesen, der Ihnen die Heizung für die bei Ihnen vorliegenden Gegebenheiten passend einstellt und auch die Funktions- und Arbeitsweise des aufgestellten Gerätes richtig versteht! Und wenn die es nicht zufriedenstellend hinbekommen, dann können Sie nur noch für entsprechendes Geld immer neue Kompetenz für neue Einstellversuche einkaufen, oder es bleiben am Ende nur Sie selbst, um die Heizung zu verstehen und einzustellen. Das klingt etwas abschreckend, zumindest für jemanden, der keinen technischen Bezug hat. Aber es ist aus meiner Sicht einfach die Realität.

 

Werksplanung: Bei der Werksplanung wird die Ausführung der individuellen Ausstattungskomponenten festgelegt. Beispielsweise die Badausstattung. Die Werksplanung erfolgt erst nach dem unterschriebenen Hauskaufvertrag. Bitte beachten Sie dabei ihr Budget, das im Kaufrausch leicht überstrapaziert werden kann.

 

Zirkulationsleitung: Bei einer Zirkulationsleitung wird mit einer Pumpe das Warmwasser ständig durch eine große Ringleitung durch das Haus im Kreis gepumpt. Vorteil: Kaum dreht man das Warmwasser auf, hat man auch welches. Nachteil: Zusätzliche Kosten und Energieverbrauch durch die Pumpe Der Verzicht auf eine Zirkulationsleitung kann bei kleineren Bauwerken in Erwägung gezogen werden. Dann wartet man auf das Warmwasser bis ca. 15s., es sei denn, das Wasser ist noch vom vorherigen Gebrauch warm in der Leitung. Die Vor- und Nachteile sind entgegengesetzt zur Zirkulationsleitung.

Wir haben auf eine Zirkulationsleitung verzichtet, würden heute aber eine verbauen. Eine Nachrüstung einer Zirkulationsleitung ist praktisch nicht möglich!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Checkliste

 

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